| Pfefferküchlereien, waren in den vergangenen
Jahrhunderten in vielen Städten und größeren
Orten mit Marktfunktion angesiedelt. Die Pfefferküchler
fertigten das Festgebäck aus den Grundbestandteilen Mehl
und Honig und vielen Gewürzen an. Die Bezeichnung Pfefferkuchen
entstand im Mittelalter, als fremdländische Gewürze
noch mit dem Sammelbegriff "Pfeffer" bezeichnet wurden.
Schon seit 1558, wird dieses schmackhafte Gebäck im sächsischen
Pulsnitz hergestellt. Die "Pulsnitzer Pfefferkuchen" verdanken ihren ausgezeichneten Ruf jahrhundertelang gehüteten Rezepturen und dem handwerklichen Können der Pulsnitzer Pfefferküchler. Durch die erstklassige Ware, die aus den Handwerksbetrieben kommt, wurde der Pulsnitzer Pfefferkuchen mehr und mehr zum Begriff und Pulsnitz zu der "Pfefferkuchenstadt" Deutschlands. In neun Pfefferküchlereien der Stadt Pulsnitz wird diese Tradition bis heute erfolgreich fortgeführt. Jede Küchlerei besitzt ihre Hausspezialität mit ihrem unverwechselbaren Geschmack. Wahre Meister der Garnierkunst stellen Herzen, Pantoffeln u.v.a.m. her. |
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